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Fachgruppe
PET

Vorstellung des Leitungsgremiums

Hier stellen sich alle Mitglieder des Leitungsgremiums kurz vor:


Sebastian Pape

Sprecher

Sebastian Pape ist Senior Researcher im Fachgebiet Mobile Business & Multilateral Security an der Goethe Universität Frankfurt und geschäftsführender Gesellschafter der Social Engineering Academy GmbH.  Er schloss die Studiengänge Mathematik (Dipl.-Math.) und Informatik (Dipl.-Inform.) an der Technischen Universität Darmstadt  ab und promovierte zum Dr. rer. nat. an der Universität Kassel. Von 2005 bis 2011 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter in der Arbeitsgruppe Datenbanken (Leitung Prof. Dr. Lutz Wegner) des Fachbereichs Elektrotechnik und Informatik der Universität Kassel. Von 2011 bis 2015 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter  in der Gruppe Softwaretechnik für kritische Systeme (Leitung Prof. Dr. Jan Jürjens) des Fachbereichs Informatik der TU Dortmund tätig. Von Oktober 2014 bis Januar 2015 war er außerdem Gastwissenschaftler (bei Prof. Dr. Fabio Massacci) in der Sicherheitsgruppe des Departments für Informationstechnik und Informatik der Universität Trient. Von Oktober 2018 bis August 2019 war er Vertretungsprofessor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg. Sebastian ist seit 2016 Sprecher der Fachgruppe PET. Neben datenschutzfördenden Technologien gilt sein Interesse Serious Games, sowie dem Management, der Modellierung und menschlichen Faktoren von Sicherheit und Datenschutz.


Zoltan Mann

Stellvertretender Sprecher

Zoltan Mann ist Senior Researcher am paluno - The Ruhr Institute for Software Technology, Universität Duisburg-Essen. Zuvor war er als Principal Consultant in der Industrie und als Associate Professor an der TU Budapest tätig. Er ist Leiter des Fachausschusses "Data Protection and Pseudonymisation Mechanisms" der europäischen Big Data Value Association und Sprecher der GI-Fachgruppe FoMSESS (Formale Methoden und Software Engineering für sichere Systeme). In seiner Forschung untersucht er unter anderem, mit welchen technischen Mitteln die Erfüllung von Datenschutzanforderungen an Software-Systeme in sich dynamisch ändernden Umgebungen (etwa im Bereich Cloud-Computing und Fog-/Edge-Computing) sichergestellt werden kann. Er ist technischer Koordinator des EU-Forschungsprojektes "FogProtect - Protecting Sensitive Data in the Computing Continuum".


Dominik Herrmann


Frank Pallas

Frank Pallas ist Senior Researcher (tenured) am Fachgebiet Information Systems Engineering der TU Berlin. In Forschung und Lehre befasst er sich insbesondere mit Fragen des anwendungsorientierten Privacy Engineerings an der Schnittstelle von konkreter, informatischer Systemgestaltung und rechtlich-regulatorischen Anforderungen. Erklärtes Ziel ist es hierbei immer, neue technische Ansätze für datenschutzfördernde Technik in Einklang mit den Gegebenheiten moderner Systementwicklung zu bringen, um eine möglichst gute Adaptierbarkeit von PETs in der informatischen Praxis zu gewährleisten. Darüber hinausgehende Fragen der Informationssicherheit und des Datenschutzes - etwa auch zur experimentellen Untersuchung und Bewertung entsprechender technischer Mechanismen - sowie zum Zusammenspiel von Informatik und Gesellschaft gehören ebenfalls zu seinen Interessen. Nicht zuletzt war und ist er im Rahmen nationaler und internationaler Projekte regelmäßig im Bereich der gestaltungsorientierten ELSA- (ethical, legal and societal aspects) Forschung aktiv.


Kai Rannenberg

Kai Rannenberg ist seit 2002 Inhaber der Professur für Mobile Business & Multilateral Security (www.m-chair.de) an der Goethe-Universität Frankfurt und seit 2012 Gastprofessor beim National Institute for Informatics (Tokyo, Japan). Zuvor verantwortete er den Bereich „Personal Security Devices and Privacy Technologies“ bei Microsoft Research in Cambridge (UK). 1993 bis 1999 koordinierte er das Kolleg „Sicherheit in der Kommunikationstechnik“ der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung. Nach einem Diplom in Informatik an der TU Berlin wurde er 1997 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Wirtschaftswissenschaften promoviert und erhielt 1998 die Dissertationsauszeichnung der Alcatel-SEL-Stiftung und den Friedrich-August-von-Hayek-Preis der Universität Freiburg und der Deutschen Bank. Das Thema der Dissertation war „Zertifizierung und Kriterien mehrseitiger IT-Sicherheit“. Seit 1991 ist Kai Rannenberg aktiv in der ISO/IEC-Standardisierung in den Bereichen IT-Sicherheit und Datenschutz. Seit 2007 ist er Convenor der SC 27/WG 5 „Identity management and privacy technologies“. 2015/2016 fungierte als Vorsitzender der strategischen Beratungsgruppe der ISO zu „Industry 4.0/Smart manufacturing“. Kai Rannenberg ist seit 2015 Vizepräsident der International Federation for Information Processing (IFIP), des weltweiten Dachverbandes der Informatikfachgesellschaften, und deutscher Vertreter in der IFIP-Generalversammlung. 2007 bis 2013 war er der Chair des IFIP Technical Committee 11 „Security and Privacy Protection in Information Processing Systems“. Beim Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS), dem europäischen Dachverband der Informatikfachgesellschaften, leitet er die Arbeitsgruppe zu rechtlichen und Sicherheitsfragen und ist seit 2018 Mitglied des Vorstandes. 2004 bis 2013 war Kai Rannenberg als akademischer Vertreter Mitglied des Verwaltungsrates der Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) der Europäischen Union. Von 2014 bis 2020 war er Mitglied der Permanent Stakeholder Group der ENISA.

Kai Rannenbergs Forschungsschwerpunkte umfassen:

  • Mobilkommunikation und ihre Anwendungen (etwa ortsinformationsbasierte Dienste, Fahrzeuge und industrielle Anwendungen) und Mehrseitige Sicherheit;
  • Datenschutz und Identitätsmanagement;
  • Kommunikationsinfrastrukturen und -geräte, etwa persönliche Sicherheitsassistenten;
  • Sicherheits- und Datenschutzstandardisierung, -bewertung und -zertifizierung.

Delphine Reinhardt

Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt ist W3-Professorin und leitet seit 2018 die Forschungsgruppe „Computersicherheit und Privatheit“ an der Georg-August-Universität in Göttingen. Sie ist Mitglied am Institut für Informatik und dem Campus-Institut Data Science (CIDAS). In 2019 wurde sie zu einer der 10 weltweiten "Rising Stars in Networking and Communications" durch N2Women ernannt und wurde mit dem Johann-Philipp-Reis-Preis für herausragende innovative Veröffentlichungen zum Schutz unserer Privatsphäre beim Umgang mit digitalen Medien ausgezeichnet. Zwischen 2014 und 2018 war sie Junior-Professorin für praxisnahe Informatik und IT-Sicherheit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und leitete die Gruppen „Privatheit und Sicherheit in Ubiquitous Computing“ an der Universität sowie bei Fraunhofer FKIE in Wachtberg. Sie absolvierte ihre Promotion mit Auszeichnung an der Technischen Universität Darmstadt in 2013. Ihre Dissertation über den nutzerkontrollierten Datenschutz bei mobilen Datenerfassungssystemen wurde von der GI/ITG-Fachgruppe Kommunikation und Verteilte Systeme (KuVS), der Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG), und der Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt für herausragende akademische Leistungen ausgezeichnet. Bevor sie zur Informatik für Ihre Promotion wechselte erwarb sie einen doppelten Abschluss in Elektrotechnik an der TU Darmstadt und der Ecole Nationale Supérieure de l'Electronique et ses Applications in Frankreich in 2009. Schwerpunkte in der Forschung:

  • Untersuchung von Bedrohungen der Privatheit
  • Schärfung des Bewusstseins der Benutzer für diese Bedrohungen.
  • Entwicklung von Gegenmaßnahmen zum Schutz der Privatheit der Nutzer.
  • Verstehen der Faktoren, die Benutzer motivieren, sensible Informationen preiszugeben
  • Ermächtigung der Nutzer zum Schutz ihrer Privatheit durch Bereitstellung innovativer und anwendbarer Methoden

Aleksandra Sowa

Dr. Aleksandra Sowa gründete und leitete zusammen mit dem deutschen Kryptologen Hans Dobbertin das Horst Görtz Institut für Sicherheit in der Informationstechnik. Sie ist zertifizierter Datenschutzauditor, Datenschutzbeauftragter, IT Informations Security Practitioner und IT-Compliance-Manager. Aleksandra ist Autorin diverser Bücher und Fachpublikationen, zuletzt erschienen im Springer-Verlag: "IT-Prüfung, Datenschutzaudit und Kennzahlen für die Sicherheit. Neue Ansätze für die IT-Revision" (Hrsg.). Sie ist Mitglied der Grundwertekommission der SPD und trat als Sachverständige für IT-Sicherheit im Innenausschuss auf. Sie war u.a. fürden Vorstand Datenschutz, Recht und Compliance (DRC) der Deutsche Telekom AG tätig und ist aktuell für eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Bereich Cybersecurity & Privacy aktiv.


Florian Tschorsch

Florian Tschorsch ist Juniorprofessor für das Fachgebiet Distributed Security Infrastructures an der Technischen Universität Berlin und dem Einstein Center Digital Future. Er hat Informatik mit dem Nebenfach Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studiert. Im Anschluss an sein Studium war er an den Universitäten in Düsseldorf, Würzburg, Bonn und Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Im Juni 2016 hat er an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Analyse und dem Entwurf von Netzwerkarchitekturen und Kommunikationsprotokollen, unter anderem in den Bereichen anonymer Kommunikationssysteme, Information Privacy und Blockchain-Technologien. Insbesondere das Spannungsfeld zwischen Sicherheit, Privatsphäre und Performanz in einer verteilten Architektur steht in seiner Arbeit im Vordergrund. 


Bernhard C. Witt

Bernhard C. Witt ist Principal Consultant für Datenschutz und Informationssicherheit bei der it.sec GmbH und dabei insbesondere als externer Datenschutzbeauftragter sowie externer Informationssicherheitsbeauftragter bzw. externer Chief Information Security Officer für diverse Unternehmen und Behörden tätig. Er ist ansonsten unter Anderem geprüfter fachkundiger Datenschutzbeauftragter (UDIS), zugelassener Auditor für Recht und Technik von Datenschutzmanagementsystemen (ADCERT), Lehrbeauftragter für Datenschutz und IT-Sicherheit an der Universität Ulm (seit 2005), Autor der Bücher "Datenschutz an Hochschulen" (2004) und "Datenschutz kompakt und verständlich" (2008 & 2010) sowie Co-Autor vom "Formularhandbuch Datenschutzrecht" (2. Auflage aus 2018 und 3. Auflage, voraussichtlich 2021), und seit 2012 Mitglied im Leitungsgremium der GI-Fachgruppe "Datenschutzfördernde Technik". Er ist zudem seit 2011 in der Normung von IT-Sicherheitsverfahren aktiv und seit 2007 Mitglied im Leitungsgremium der GI-Fachgruppe "Management von Informationssicherheit" sowie seit 2016 Sprecher des GI-Fachbereichs "Sicherheit - Schutz und Zuverlässigkeit".