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SUMMARY:Es kann nur einen geben? – Effektives Datenschutzmanagement in Wiss
 enschaft und Praxis
DESCRIPTION:Es kann nur einen geben? – Effektives Datenschutzmanagement in 
 Wissenschaft und Praxis\n\nIm Rahmen der Informatik findet unser Workshop e
 intägig im Zeitraum vom 27. bis 30. September  virtuell statt. Das genaue D
 atum steht noch nicht fest.\n\nDer Workshop orientiert sich einerseits an d
 er praktischen Anwendung datenschutzfördernder Techniken und Sicherheitsman
 agementsystemen in der Informatik und an der Bildung einer Praxis-Community
  zum Austausch zwischen Industrie, Normung und Wissenschaft. Andererseits b
 ietet der Workshop Wissenschaftlern die Möglichkeit, über aktuelle Forschun
 gsergebnisse zu berichten.\n\nEinreichungen aus der Praxis sind besonders w
 illkommen, die Verbindung und der Austausch mit wissenschaftlichen Einreich
 ungen das gewünschte Ziel der Workshop-Sessions. Wissenschaftler aus den Be
 reichen der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft, Rechtswi
 ssenschaft und verwandten Disziplinen sind genauso angesprochen, wie Prakti
 ker aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor.\n\nDer Workshop findet 
 im Rahmen der Zusammenlegung mit anderen Workshops als Workshop "Security, 
 Datenschutz und Anonymisierung" am 28. September statt. Weitere Information
 en: https://informatik2021.gi.de/call-for-paper/security-privacy .\n\nHinte
 rgrund\n\nDer neue Standard ISO/IEC 27701 - Security techniques — Extension
  to ISO/IEC 27001 and ISO/IEC 27002 for privacy information management — Re
 quirements and guidelines -, der im August 2019 publiziert wurde, weckte vi
 ele neue Hoffnungen auf einen verbindlichen, international anerkannten und 
 mit den relevanten Normen und Regularien zu Datenschutz kompatiblen Leitfad
 en für den Aufbau eines ordnungsmäßigen Datenschutzmanagementsystems (DSM
 S, ähnlich einem ISMS, Informationssicherheitssystem). Zuvor konnten sich 
 Organisationen beim Aufbau des Datenschutzmanagements selbst behelfen, inde
 m sie sich an den Prüfungs- bzw. Zertifizierungsstandards orientierten, au
 s ihnen Anforderungen an das Datenschutzmanagement ableiteten und bei der I
 mplementierung berücksichtigten.\n\nIn Deutschland steht Organisationen se
 it 2018 der IDW Prüfungshinweis – Prüfung der Grundsätze, Verfahren und Ma
 ßnahmen nach der EU-Datenschutz- Grundverordnung und dem Bundesdatenschutzg
 esetz (IDW PH 9.860.1) - des Instituts Deutscher Wirtschaftsprüfer (IDW) z
 ur Verfügung, der den Prüfern als Leitfaden zur Prüfung von datenschutzr
 elevanten technischen und organisatorischen Verfahren und Maßnahmen dient. 
 Auch das Standard-Datenschutzmodell (SDM) gewinnt, ebenfalls in Deutschland
 , durch seine Verankerung in einem weiteren Sicherheitsmindeststandard, dem
  IT-Grundschutz-Kompendium (CON.2) zunehmend an Akzeptanz. Erwartungen weck
 t die im Art. 42 DSGVO vorgesehene Datenschutz-Zertifizierung, die allerdin
 gs bis heute noch keine konkrete Umsetzung fand.\n\nZielsetzung\n\nDer Work
 shop orientiert sich einerseits an der praktischen Anwendung datenschutzför
 dernder Techniken und Sicherheitsmanagementsystemen in der Informatik und a
 n der Bildung einer Praxis-Community zum Austausch zwischen Industrie, Norm
 ung und Wissenschaft. Andererseits bietet der Workshop Wissenschaftlern die
  Möglichkeit, über aktuelle Forschungsergebnisse zu berichten. Einreichunge
 n aus der Praxis sind besonders willkommen, die Verbindung und der Austausc
 h mit wissenschaftlichen Einreichungen das gewünschte Ziel der Workshop-Ses
 sions. Wissenschaftler aus den Bereichen der Informatik, Wirtschaftsinforma
 tik, Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaft und verwandten Disziplinen sind
  genauso angesprochen, wie Praktiker aus der Wirtschaft und dem öffentliche
 n Sektor.\n\nBeispiele für Fragestellungen, die innerhalb des Workshops dis
 kutiert werden sollen, sind:\n\n 	Datenschutz und Informationssicherheit ha
 ben zahlreiche Überschneidungen; Beide Themen sollten von verantwortlichen 
 Organisationen mit hohem Augenmaß verfolgt werden. Wieviel Trennung ist nöt
 ig, wieviel Verbindung möglich? Inwieweit lassen sich DSMS- und ISMS-Lösung
 en verbinden? 	Welchen Anteil haben die Themen in den relevanten Prüfungen,
  etwa wie teilt sich die Audit-Zeit auf? 	Wäre eine (modulare) Kombination 
 zweier oder mehrerer Standards denkbar / möglich (bspw. ISO/IEC 27701, DSM)
 ? Ist sie erwünscht? 	Sind die Lösungen skalierbar? Gibt es Lösungen, die b
 esser für kleinere / größere Organisationen geeignet sind? Für bestimmte St
 andards? 	Wie ist das Verhältnis zwischen ISO/IEC 27701 und dem IT-Grundsch
 utz-Kompendium? Wie kann ISO/IEC 27701 im Kontext der ISO/IEC 27001-Zertifi
 zierung nach Grundschutz bedacht werden? 	Kann es, wenn es um Standards für
  Datenschutzmanagement, nach dem Highlander-Prinzip, am Ende nur einen gebe
 n, oder ist parallele Existenz aktueller Standards denkbar? Was sind die Ge
 meinsamkeiten, was sind die Unterschiede? Was sind die Stärken? Wo liegen d
 ie Schwächen? \n\nDer Workshop wird von den GI-Fachgruppen "PET - Datenschu
 tzfördernde Technik" (https://fg-pet.gi.de/), "SECMGT - Management von Info
 rmationssicherheit" (https://fg-secmgt.gi.de/), "EZQN - Evaluation, Zertifi
 zierung, und Qualitätssicherung, Normung" (https://fg-ezqn.gi.de/) und "FoM
 SESS - Formale Methoden und Software Engineering für sichere Systeme" (http
 s://fg-fomsess.gi.de/) organisiert. Dementsprechend dient der Workshop auch
  zum Austausch zwischen diesen Communities. Der Workshop ist aber offen für
  alle Interessenten, auch jenseits der genannten Fachgruppen.\n\nThemen\n\n
 Erwünscht sind Einreichungen zu allen Aspekten des Datenschutzmanagements (
 DSMS), wie zum Beispiel, aber nicht beschränkt auf, die folgenden:\n\n 	Übe
 rschneidungen / Verhältnis von Datenschutzmanagementlösungen mit Informatio
 nssicherheitsmanagement 	Praktische Umsetzung eines (oder mehrerer) Datensc
 hutz-Standards 	Kombination mehrerer Standards  	Skalierung von Datenschutz
 managementlösungen 	Vergleich und Betrachtung von Vor- und Nachteilen der u
 nterschiedlichen Datenschutz- Standards 	Formale Methoden für Datenschutzma
 nagement 	Methoden der Datenschutzaudits, -Prüfungen und -Bewertungen 	Soft
 ware-Engineering für Datenschutzmanagement \n\nEinreichung\n\nInformationen
  zu m Einreichungs- und Publikationsprozess und den Deadlines finden sich i
 m Call for Paper: https://informatik2021.gi.de/call-for-paper/dsms2021.\n\n
 Organisation\n\n 	Aleksandra Sowa (FG PET) 	Sebastian Pape (FG PET) 	Bernha
 rd C. Witt (FG SECMGT) 	Peer Reymann (FG EZQN) 	Zoltan Mann (FG FoMSESS) \n
 \nProgrammkomitee \n\n 	Sebastian Pape (Goethe-Universität Frankfurt / FG P
 ET)  	Aleksandra Sowa (Transatlantic Cyber Forum / FG PET) 	Dieter Hutter (
 DFKI / FG FoMSESS) 	Ralf Kneuper (IUBH Internationale Hochschule / FG SECMG
 T) 	Zoltan Mann (Universität Duisburg-Essen / FG FoMSESS / FG PET) 	Kai Ran
 nenberg (Goethe-Universität Frankfurt / FG PET) 	Peer Reymann (ITQS Gesells
 chaft für Qualitätssicherung in der Informationstechnologie / FG SECMGT / F
 G EZQN) 	Andreas Steier (MdB, angefragt) 	Florian Tschorsch (TU Berlin, FG 
 PET) 	Bernhard C. Witt (it.sec GmbH / FG PET / FG SECMGT) 
DTSTAMP:20210903T143514Z
DTSTART:20210928T070000Z
DTEND:20210928T150000Z
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