PET-CON 2025.1 an der TU Dresden
Bei der dreizehnten PET-CON kamen im März rund 25 Forschende und Interessierte an der TU Dresden zusammen, um aktuelle Entwicklungen im Bereich Privacy Enhancing Technologies. Neben spannenden Vorträgen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt.
Im März fand an der TU Dresden die dreizehnte Privacy Enhancing Techniques Convention (PET-CON 2025.1) statt, organisiert vom Lehrstuhl Privacy & Security.
Das zweitägige Treffen brachte rund 25 Wissenschaftler:innen und Interessierte zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich datenschutzfördernder Technologien auszutauschen. Nach einem informellen Mittagessen startete die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung und einem Icebreaker, der für gute Stimmung sorgte und den Teilnehmenden einen schnellen Einstieg ins Networking ermöglichte. In insgesamt vier Sessions wurden vielfältige Beiträge zu Themen wie der Anonymisierung von Bewegungsdaten, Schutzmaßnahmen gegen Verkehrsanalysen, datenschutzfreundlichem Design von Kommunikationssystemen sowie dem Einsatz sicherer Hardware-Technologien für vertrauliche Datenverarbeitung vorgestellt und diskutiert. Weitere Schwerpunkte lagen auf der Erkennung und Vermeidung von Tracking im Web, Herausforderungen beim Datenschutz in 5G-Netzen, Verfahren zur Minimierung von Fingerprinting-Risiken sowie auf der Frage, wie sich datenschutzfördernde Technologien effektiv in bestehende Systemlandschaften integrieren lassen. Auch abseits der Vortragsslots bot die PET-CON reichlich Gelegenheit zum fachlichen und informellen Austausch.
Am Ende waren sich alle einig: Die PET-CON bleibt ein wertvolles und lebendiges Forum für alle, die sich mit Datenschutzfragen beschäftigen. Und sie geht weiter – die nächste Ausgabe (PET-CON 2025.2) wird im Herbst in Salzburg stattfinden.